
Seit 34 Jahren folgt das Leibniz-Gymnasium einer stetig wiederkehrenden Tradition.
Ab dem Jahr 1974 wurde jedes Jahr ein szenisches Stück mit musikalischer Begleitung geschrieben und aufgeführt.
Am Anfang handelte es sich um kleine Szeneausschnitte mit Klavierbegleitung. Daraus entwickelten
sich längere, komplexere Stücke, die allerdings noch nach Vorlagen gespielt wurden, jedoch kamen schon mehrer Musikinstrumente zum Einsatz (z. B die halbstündige Dampflok-Story).
Danach folgten bekanntere Stücke, wie beispielsweise „Christoph Kolumbus“.
„Westside-Story“ war eines der ersten großen Stücke, das von den Schülern eigenständig geprobt und aufgeführt wurde. Hier sang Bodo Wartke, auch bekannt als Kabarettist und Musiker, den Tino.
Dieses Stück sprach nicht nur die Schüler an, sondern auch die älteren Generationen und so wurde mit dem Theater Lübeck zusammengearbeitet.
Ab 1997 gab es eine weitere neue Entwicklung: Die Schüler schrieben nun alle Stücke samt Text selbst. Dabei spielte die Inszenierung der „Kriminalstory“
eine wesentliche Rolle. Zu den Aktiven gehörten unter anderem Oliver Cordts, Felix Schröter und Tobias Kalis. Ende der 90er Jahre wurde dann das erfolgreiche Stück „Down Under“
aufgeführt. Hierfür bekamen die mitwirkenden Schüler den Stark-Preis von der damaligen Ministerpräsidentin Heide Simonis in Kiel überreicht. Nach diesem erfolgreichen Stück
wurde jedoch keine Pause gemacht, sondern eine weitere Inszenierung einstudiert: „Brundibar“.
Hierbei wird das Verbrechen des Nazi-Regimes an den Juden in Deutschland thematisiert. Nun wurde das erste Mal Orchester und Unterstufenchor zusammen aktiv. Durch das Engagement einiger Lehrer wurde an der Schulkulturwoche teilgenommen.
2007 wurde durch einen Komponisten der Berliner Sinfoniker das Stück „Mutters Wunsch“ einstudiert. Dabei handelte es sich um eines der kürzesten Stücke, jedoch war die Arbeit sehr zeitintensiv, da die Komposition sehr schwierig war.
Trotz allem brachte dies allen mitwirkenden Schülern großen Spaß und der Erlös ging an unsere Partnerschule in St. Petersburg. Das Leibniz-Gymnasium kann somit auf eine erfolgreiche
und vielseitige Theaterszene zurückblicken und auch in Zukunft wird es bestimmt durch die schulische Förderung noch zahlreiche Aufführung geben. So wird die Eigenständigkeit, Kreativität und das Gemeinschaftsgefühl der Schüler gefördert.